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Schon am Donnerstag ist es los gegangen – zuerst wurden die beiden pelzigen Schwestern (ihr wisst eh, sehen aus wie wir, aber sind kleiner und ich verstehe nie, was sie mir sagen wollen, Menschen sagen zu diesen Vierbeinern Katzen) von meinen Großeltern abgeholt. Am Abend haben Mateja und Thomas viele Sachen in Taschen gepackt. Ich habe das alles beobachtet und insgeheim gehofft, dass sie auch meinen Rucksack packen.

 

Am Freitag sind wir dann ganz in der Früh losgefahren. Es war mir egal in welche Richtung, da ich sehr gerne mit dem Auto fahre. Es war ein warmer Tag und ich habe schon ganz schön gehechelt, als wir bei einem großen Wasser stehenblieben. Ich bin sofort rein gesprintet und auch ein Haufen von meinen Brüdern war da. Es war so lustig und erfrischend. Und das Wasser war total klar, ich konnte sogar silberne Viecher unter Wasser schwimmen sehen. 

Danach sind wir in dieses tolle gelb-blaue Einrichtungshaus gefahren. Vor dem Eingang haben wir dann zwei Hundehäuschen gesehen und meine Leute haben zuerst gelacht und gesagt, dass das eine tolle Idee ist. Na ja, als wir zum Eingang gekommen sind, waren sie da anderer Meinung – ich durfte nämlich nicht mit rein. Bei uns, in der Steiermark, ist das anders. Und somit musste ich kurz im Kofferraum warten und über Wörthersee und kühles Wasser träumen.

Als die Sonne schön geheizt hat sind wir weiter gefahren und nach kurzer Zeit wieder zu einem Wasser gekommen. Da haben meine Leute ihr ganzes Zeug und meinen Rucksack in ein geräumiges Zimmer gebracht und schon waren wir am Ufer und ich konnte wieder schwimmen. Es war wunderschön. Ich habe auch ein paar Brüder getroffen, aber die haben mich nicht interessiert – entweder waren sie zu laut (zwei kleine kläffende, die sogar noch kleiner waren als meine Schwestern zu Hause, na ja, die hatten aber lustigen Namen – Kiwi und Baileys), zu alt (eine nette Goldi, aber sie war nur aufs Fischen konzentriert) oder die Besitzer hatten Angst, weil ich so „gefährlich“ aussehe. 

Die Tage waren wirklich toll und ich war viel unterwegs und im Wasser. Ich kann nur schreiben – Kärnten is a Wahnsinn J Aber alles hat ein Ende und gestern waren wir wieder zu Hause. Auch meine Schwestern sind zurückgekommen und vereint haben wir den Abend verschlafen.

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